Süd Frankreich – Weihnachten 12/13

Tradition verpflichtet! Ab in den Süden Frankreichs…

Sundowner_coudou
Zwischen Weihnachten und Anfang Januar habe ich wieder die Cote D´Azur unsicher gemacht. Es gab bomben Wetter mit Temperaturen zwischen 14 und 16 Grad, dazu massig Sonne und ordentlich Wind. Ich habe nur an einem Tag Fotos gemacht und da hatte es in Carro gerade Ostwind mit bedecktem Himmel. Das war auch der einzige Tag, an dem ein paar Tropfen Regen zu sehen waren. Reichlich Regen und Schnee hatte ich dann erst wieder nach dem Grenzübertritt bei der Rückreise. Welcome back rainy Germany!

Letztes Jahr habe ich mir einen PCM Audiorekorder zugelegt und diesmal einige Aufnahmen machen können. U.a. Meeresrauschen in Carro und Hyere. Diese werde ich noch bearbeiten und dann hier verlinken. So sieht das aus, wenn ich Nachts unterwegs bin…

Hafen_carro_micro
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Wijk aan Zee – 08.06.2012

Hammer Tag!!!

Forecast ist deftig bis 33kn und Wind aus SSW bis SW. Das lässt Erinnerungen an sehr schöne Tage in Wijk aufkommen und mein Ziel für das lange Wochenende steht fest.

Die Bilder sind von ca. 10 Uhr, da war es noch nicht so deftig und die Wellen sehr klein. Aber beides sollte sich ändern. Da ich ab 11Uhr auf dem Wasser war kann ich leider nicht mit Bildern dienen.

Fazit: Es war mal wieder ein gelungener Tag, auch wenn die Wellen nicht so clean waren wie schon hier gesehen. Ich hatte mal einen Traumtag mit SE: Sideoff und sehr sauberen Faces. Am Ende war das 4,7er deutlich zu groß… 🙂

Den Samstag habe ich dann mit dem 4,2er auf dem Oostvorner Meer verbracht. Ein sehr gemütlicher Spot, wo ich mit Don zusammen über den Teich speeden konnte. Und kein fliegender Sand, auch mal schön.

Leucate – Ostern 2012

2 Wochen unterwegs und 7 Tage guten Wind erwischt. Schönes Wetter mit viel Sonne, entspannter Surf. Stellenweise war es gut voll.

Einen Tag habe ich in besonderer Erinnerung. Morgends war Marin Wind, und ich war gut mit dem 5,8er Search unterwegs. Plötzlich bin ich anscheinend in einen Seegrasbüschel gefahren, der anschließende Schleudersturz war heftig, und ging voll durchs Segel. Mit den mir verbliebenen Segelresten unter der Gabel und einen zerfetzen Segel machte ich mich auf den Rückweg. Der Sturz kam natürlich nah dem anderen Seeufer! Schnell das 5,3er aufgebaut und weiter geht’s. Nach 30min. schläfft der Wind ein und ich kann eine Shoppingtour durch die örtlichen Surfläden planen. Ersatz für mein 5,8er Search muss her. Nun fahre ich ein Alpha aus 2010. Mein Zeug habe ich liegen lassen, weil Wind für den Abend angesagt war. Tramontana deutet sich an, aber erstmal schüttet es wie aus Kübeln. Mit dem 5,3er bin ich ab 20Uhr wieder auf dem Wasser, ganz alleine. An einem Tag Marine Wind und Tramontana gefahren, das gab es noch nie bei mir…

Süd Frankreich – Weihnachten 11/12

Traditionell geht es nach den Weihnachtsfestlichkeiten gen Süden. Nach der ganzen Futterei im Familienkreis muss etwas Entspannung und Ruhe sein. Anfang 2012 starte ich mit einer selbstständigen Tätigkeit, dies ist sozusagen mein letzter Urlaub. Danach habe ich nur noch frei wenn die Kunden mich lassen… 🙂

Nach 990Km bin ich in Carro angekommen. Flaute, blauer Himmel ohne Wolken, die Sonne lacht bei 14 Grad. Es fängt gut an, die Entschleunigung setzt ein. Tags drauf breche ich nach Hyere/Almanarre auf, weil dort Ostwind sein soll. Windfinder hat nicht gelogen, es langte für eine entspannte Session mit dem Freestyler und dem 5,8er. Dank UMTS und iPad war ich immer informiert und für Leucate sah es deutlich besser aus, als in Hyeres. Tags drauf sattelte ich meine 60 Pferde im T4 und machte mich auf den Weg. In Leucate angekommen war eine Sundowner Session mit dem Freestyler und 5,8er fällig. Die Tage danach waren bestimmt von typischen Leucate Bedingungen: 30kn Grundwind mit 40er Böjen. Mein neuer 95er Freewave durfte sich mit dem 4,7er beweisen. O.K., das 4,2er hätte auch gereicht.

Was soll ich sagen: Da hat der Seb von Fanatic wieder ein Meisterstück aus dem Schaum gehobelt. Das Brett ist der Knaller! Ich bin am überlegen meinen 2006er Freewave 78l gegen ein aktuelles Modell zu tauschen. Unglaublich was sich in den paar Jahren getan hat.

Fazit: Es gab keinen Tropfen Regen während meinem Trip, fast immer Sonne und sternenklare Nächte. Entspannung pur, das Jahr 2012 kann kommen.

Bretagne – Oktober 2011

Die Bretagne war lange fällig. Da wollte ich immer schon einmal hin. Es gehen Gerüchte um, dass es dort sagenhafte Strände mit super Wellen und Sideshore Wind haben soll. Ich glaube es hat 5 Jahre gedauert, bis ich den Trip wirklich angehen konnte. Öfters war kein Wind angesagt, einmal hatte ich auf dem Weg in Brüssel einen Defekt mit dem T4. Tja, diesmal war mir alles egal. Ich bin gefahren ohne die Windvorhersage in meine Entscheidung mit einzubeziehen. Es sah nicht wirklich gut aus in der Bretagne…

Gefahren bin ich über Luxemburg (Tank voll machen), Calais, die Normandie und schließlich in die Bretagne. Die Strecke kommt auf ca. 1450Km. Da eh kein Wind angesagt war hatte ich keine Eile, was einem Verbrauch von 6.5l/100Km ergab.

Ich hatte wirklich Pech mit dem Wind. In komplett Europa war Sturm, nur der Zipfel in der Bretagne wurde nur schwach bis gar nicht belüftet. Öfters gab es mal 10kn, auch mal gar nichts. Ich war 10 Tage auf Achse aber mit dem Windsurfer an nur 2 Tagen aktiv. Und auch dies nur mit 5,8er und dem 95er Freewave. Auf dem Wasser war ich fast jeden Tag, dann allerdings mit dem Longboard Wellenreiten. Mittlerweile klappen grüne Wellen und vorsichtige Wellenritte. Die Tage in La Torche mit Kurzarm Neo in glasklarem Wasser bleiben unvergessen!

Sehr beeindruckt war ich von Le Dossen, wo ich einen Leichwindtag mit 5,8er und 2m Welle erleben durfte. Es langte gerade so zum Rauseiern, an der Flußmündung liefen cleane Wellen mit sauberen Faces. Ein Traum! Gut, 2-3kn mehr Wind wären optimal, aber man muss nehmen was kommt. Windsurfer habe ich nur an diesem einen Tag gesehen. Alles andere war wohl für Bretonische Verhältnisse so dürftig, dass keiner am Start war. Trotzdem waren diese 10 Tage in traumhafter Landschaft sehr entspannend für mich. Anbei einige Eindrücke.

Auf dem Rückweg bin ich wieder über Calais gefahren, wo ich noch 2 Starkwindtage in Wissant mitgenommen habe. 4,7er mit ordentlich Pressung und Nordsee typischen Chaoswellen. Kleiner Hinweis: In der Bretagne gibt es an allen Ecken Womo Stellplätze für lau oder sehr kleines Geld. Selbst in Wissant gibt es jetzt einen Platz knapp außerhalb der Ortschaft. Der nächste Trip ist Süd Frankreich über Weihnachten/Neujahr. Aloha.

Niedermooser See

Sturm über Deutschland und die Crew lockt mich zum Niedermooser See. Oh my god! Eine Pfütze im sehr schön gelegenen Vogelsberg, kleiner als der Rhein breit ist, schlammiger Untergund. Immerhin passt das 5,8er mit dem Freestyler die meiste Zeit.

Wenn man es genau bedenkt war es eine gute Zeit. Surfen mit den Jungs, entspannte Atmosphäre. Nachdem man am Campingplatz einen kleinen Obulus entrichtet hat kann man mit dem Auto bis direkt ans Wasser fahren. Schönes Gras zum Aufriggen empfängt einen dort. Der Wind kommt am Samstag aus SW und ist sehr böig. Von Stehsegeln bis Overpower war alles dabei. Egal, hauptsache Surftime. Da schreckt einen nicht mal die Warnung vor Blaualgen im Wasser. Schlucken war verboten… 🙂

Surftime 2011: 10 Tage

Wissant bei Nord-Ost Wind

Langes Wochenende und endlich mal wieder Wind. Allerdings Wind aus NO, was`n das? Hatte ich noch nie. Theoretisch müsste jeder Spot gehen, der auch SW verträgt. Also habe ich mir den Windsurfing Guide (die “Bibel”) geschnappt und Spots gesucht. Belgien sah gut aus, eventuell auch Wissant in Frankreich. Je weiter Richtung Kanal, desto besser sollte der Wind sein.

Über den kleinen Umweg Luxemburg (Diesel 1,165EUR) bin ich dann nach Bredene/Belgien aufgebrochen. Ein sehr entspannter Spot auf dem Wasser. Allerdings muss man sein Zeug über eine hohe Düne schleppen. Es hatte bestes Wetter, Sonne, halbarm Anzug. Mit dem Freestyler hatte ich eine nette Session. Allerdings hat es mich nicht vom Hocker gerissen, also war Spotwechsel angesagt. Ab Tag 2 war ich in Wissant, wo der Wind durch den Düseneffekt stärker war. Welle? Mikro…. aber immerhin ordentlich Druck im 5,8er.

Das Wetter zeigte sich weiter von seiner besten Seite mit nur ein paar kleinen Wölkchen und immer noch warm genug für den halbarm Neo.  So macht das Spaß!

Tag 3 endete dann mit einer deftigen Schwimmeinlage. Wann bricht eine Gabel? Natürlich nicht bei der Halse in Strandnähe! Nach der Halse habe ich dicht geholt, knack, die Gabel war durch. Ohne Vorwarnung, glatt gebrochen. 400-500m werden es gewesen sein, volle Ebbe, die Strömung war nicht sehr stark. Nach kurzer Überlegung habe ich mich entschlossen zu schwimmen. Zwei Alternativen wären mir geblieben: 1) Gabel falsch herum umbauen um so das Ufer surfend zu erreichen oder 2) Notabriggen und paddeln. So habe ich das Segel quasi in der Wasserstart Position schwebend gehalten und bin geschwommen. Wenn es hart auf hart kommt muss jedem klar sein: Rigg wegwerfen und an Land paddeln! Die Situation hat das hier nicht gefordert, aber im Hinterkopf sollte man es immer haben.

Die Portion Pasta am Abend war dann entsprechend monströs. Trotzdem war es ein sehr guter Trip. Schäden und Wipeouts sind “Part of the Game” !!!

Surftime 2011: 9 Tage

Date: 02-05.05.2011

Mahalo